Welche Eisdiele Münchens ist die beste?

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Die bayerische Landeshauptstadt blickt zurück auf eine lange Eis-Tradition. Bereits vor über 130 Jahren verkauften die Vorfahren von Michael Sarcletti als Erste Eis in München. Seine Eisdiele Sarcletti am Rotkreuzplatz in Neuhausen zählt immer noch zu einer der besten der Stadt. An die sechzig Sorten gibt es dort, und im Sommer bilden sich häufig lange Schlangen. Selbstgemachtes Eis essen liegt weiterhin voll im Trend. Das beweisen die zahlreichen Eisdielen, die in den letzten Jahren aufgemacht haben. Hier kann man am besten Eis essen:

True & 12

True&12 gehört zu den Eisdielen, in denen man sich wünscht, dass der Sommer nie aufhört. Es ist ein kleiner Laden, der sich ein wenig hinter den Bäumen des Gasteigberges versteckt. Gerade mal zwölf Sorten gibt es dort, die aber völlig ausreichen, denn jede ist ein Genuss für sich. Bei den Zutaten wird besonderer Wert auf (Bio-)Qualität gelegt. Für den Stadtteil Haidhausen hat die Besitzerin Davina Goldammer-Utz eine eigene Sorte mit Lavendelnote kreiert. Aber auch das Bananen-Schoko-Eis (Happy Monkey) ist sensationell gut. Die Kugel kostet 1,50 Euro, eine Investition, die sich auf jeden Fall lohnt.

Der verrückte Eismacher

Wer es lieber ausgefallener mag, geht am besten zur Eisdiele Der verrückte Eismacher in der Amalienstraße. Matthias Münz ist jener Eismacher, in dessen Eisdiele alles ein bisschen abläuft wie in der Geschichte „Alice im Wunderland”. Märchenhaft, aber irgendwie auch zutiefst bayerisch. Senf-, Bier- oder Weißwurst-Eis sind nur einige seiner eigenwilligen Kreationen. 1,50 Euro pro Kugel muss man für das kulinarische Wagnis ausgeben. Ist man sich bei einer Sorte unsicher, darf man sie vorher probieren. Alles zu verrückt? Klassiker wie Schokolade oder Haselnuss hat der Eismacher mit dem Zylinder als Markenzeichen ebenfalls im Sortiment. Die Wände seines Ladens zieren bunte Szenen aus „Alice im Wunderland”. Weitere Geschäfte befinden sich in der Holzstraße und seit Kurzem auf dem Viktualienmarkt.

Ballabeni

Als der Italiener Girgio Ballabeni vor zehn Jahren seinen ersten Laden in der Maxvorstadt nahe des Museums Brandhorst eröffnete, war ganz München in kürzester Zeit süchtig nach seinem Eis. Und bis heute bilden sich regelmäßig lange Schlangen vor der Eisdiele. Nur an die zehn bis zwölf Sorten bekommt der Eisliebhaber dort, darunter Schokolade-Ingwer oder Zitrone-Basilikum. Die Qualität steht bei Ballabeni Icecream im Vordergrund. Mit neuester Technik stellt das Familienunternehmen gelungene Geschmackskombinationen her. Vor einigen Jahren hat Girgio Ballabeni zudem eine Eis-Werkstatt in der Seidlstraße eröffnet. Dort kann man nicht nur Eis essen, sondern auch vom Meister lernen, wie man es herstellt.

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