Grillspezialitäten in britischem Ambiente: das Steakhouse “Little London” in München

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Seit Mai 2015 ist Münchens vielfältige Feinschmeckerszene um eine Attraktion reicher: Der Gastronom Thomas Hirschberger hat sich gemeinsam mit seiner Frau Gunilla einen Traum erfüllt und nahe des Isartors ein Steakhouse der gehobenen Klasse eröffnet: das „Little London“. Hier dürfen sich die Gäste auf eine ambitionierte Küche mit zahlreichen Grillspezialitäten, köstlichen Desserts und einer außergewöhnlich vielfältigen Weinkarte freuen.

Der Name „Little London” verspricht nicht zu viel: Das gesamte Ambiente ist „very british” und verströmt einen Hauch von gediegener Clubatmosphäre. Im Eingangsbereich erwartet die Gäste ein Edel-Pub im Stil einer Hotellobby, dahinter folgen mehrere Restaurantbereiche mit jeweils individueller Dekoration – immer jedoch mit klassisch britischer Note. Man spürt, dass die Hirschbergers eine Schwäche für London haben, wie Geschäftsführer und Sommelier Mario Pargger erklärt. Hier haben sie sich sozusagen ihr Kronjuwel geschaffen. Aus diesem Grund planen sie auch keine Expansion: Im Gegensatz zu den Restaurantketten „Sausalitos” und „Hans im Glück” soll das „Little London” ein Unikat bleiben.

Ein extrem heißer Grill sorgt für besonderen Genuss

Wie man es von einem Steakhouse erwartet, spielt Fleisch auf der Speisekarte die Hauptrolle. Es gibt mehr als ein Dutzend Sorten – zum Beispiel das Entrecôte oder Porterhouse „Prime Beef” aus Nebraska, T-Bone und Tomahawk vom Black Angus Rind aus Irland, am Tisch tranchierten Lammrücken und andere Grillspezialitäten. Das Besondere an der Zubereitung der Grillspezialitäten: Das Fleisch wird auf einem Montague-Infrarotgrill aus den USA zubereitet, dem ersten überhaupt in München. Mit Temperaturen bis 982 °C wird dieses Gerät extrem heiß. Der Vorteil: Steaks jeder Größe lassen sich in sehr kurzer Zeit perfekt auf den Punkt bringen, werden besonders zart und saftig und entwickeln ein intensives Röstaroma. Daneben gibt es aber auch Fischgerichte, einschließlich der urbritischen Spezialität „Fish and Chips”, die man hier klassisch mit Malzessig und Erbsenpüree zubereitet. Dazu werden frische saisonale und regionale Beilagen serviert, für die das „Little London” mit ausgewählten Partnern zusammenarbeitet.

160 Weine – da bleibt kein Wunsch unerfüllt

Die passende Begleitung zu wählen, wird angesichts der schier endlosen Weinkarte zu einem Genuss für sich. Der Weinakademiker Mario Pargger beschäftigt sich seit 20 Jahren mit Wein und hat mit großer Sorgfalt eine Karte zusammengestellt, die sich nach seinen eigenen Worten „in Aufbau und Gestaltung wahrscheinlich kein zweites Mal in München findet”. 160 verschiedene Weine sind dort nach Themenbereichen sortiert – wie zum Beispiel die „Fabulous 7″, hinter denen sich sieben Rebsorten verbergen, die auf allen Kontinenten angebaut werden.

Eine weitere Attraktion des Lokals ist die elf Meter lange, aus Eichenholz geschnitzte Bar. Hier erwartet die Gäste eine riesige Auswahl an Whisky-, Rum- und Wodkasorten sowie Cocktail-Klassiker und verschiedene Biere. Als Geheimtipp für Gin-Liebhaber empfiehlt sich außerdem das „Private Gin Tasting”, das von Sonntag bis Mittwoch für Gruppen ab sechs Personen gebucht werden kann. Dabei werden sieben Eigenkreationen als Longdrink verkostet und eine Auswahl an Kanapees gereicht. Anschließend können die Teilnehmer aus rund 100 verschiedenen Gin-Sorten ihre Favoriten erkunden. Fazit: Das „Little London” ist eine exquisite Adresse für alle, die sich von einem Restaurantbesuch etwas Besonderes versprechen.

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