Brillenmode von FreudenHaus – ein Design-Welterfolg aus München

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Designer-Brillenmode aus München, noch dazu die gute alte Hornbrille – kann so etwas hip sein? Skepsis scheint angebracht, denn wenn in Deutschland Stichworte wie „Design” oder „Kreativität” fallen, denken die meisten Menschen eher an Berlin. Doch der viel beschworene Mythos deckt sich nicht ganz mit der Realität: Tatsächlich kommen die wichtigsten Vorbilder für moderne Formgebung schon seit Jahrzehnten aus München. Hier konzentriert sich die Szene, hier werden Trends geboren und Maßstäbe gesetzt – auch wenn das nicht immer Schlagzeilen macht. Nicht von ungefähr gilt die Isarmetropole als heimliche deutsche Design-Hauptstadt.

Beispiele für Top Design made in Munich gibt es genug: Allein BMW räumt alljährlich internationale Auszeichnungen in Serie ab, und auch beim Deutschen Designpreis machen Produkte aus München immer wieder Furore. Mit der BMW Welt und der Allianz Arena sind Ikonen avantgardistischer Architektur entstanden, und die Piktogramme, die bei den Olympischen Spielen 1972 zur Orientierung dienten, haben sich mittlerweile zu einer Art visueller Weltsprache entwickelt. Ein Highlight ist auch die Neue Sammlung in der Pinakothek der Moderne, die weltweit als die bedeutendste Kollektion von Industriedesign gilt – noch vor dem New Yorker Museum of Modern Art.

Die FreudenHaus-Idee: Produkte, Ambiente und Service als Einheit

Wenn sich in München zwei zusammentun, um eine Firma für exklusive Brillenmode zu gründen, dürfen Sie also zu Recht etwas Besonderes erwarten. 1991 wagten die gelernten Optiker Stefan Flatscher und Uwe Pinhammer diesen Schritt. Mit ihrem Start-up FreudenHaus verwirklichten sie in einer Schwabinger Jugendstilvilla zunächst ein neues Ladenkonzept. Ziel war es, „der Brille mehr Raum zum Atmen und Entfalten zu lassen und sie so zu platzieren, dass auch andere Accessoires dazugestellt werden können”. Das ging einher mit einem perfekten Service, der von der Individualanfertigung bis zur Lieferung innerhalb von 24 Stunden reicht.

Vom eigenen Ladenkonzept zur eigenen Brillenmode-Kollektion

Weil die beiden Gründer aber auch Vorstellungen von Brillendesign hatten, die kein Lieferant erfüllen konnte, entwarfen sie schon bald eine eigene Hornbrille. 1992 kam die erste FreudenHaus-Kollektion mit vier Modellen heraus. Heute umfasst das Angebot über 70 Modelle – davon rund 35 aus edlem handverarbeitetem Büffelhorn, die übrigen aus Metall. „Wir sehen die Brille als Teil des Menschen”, sagt Uwe Pinhammer, „und dementsprechend kreieren wir die Brille”.

Neben den eigenen Produkten finden Sie bei FreudenHaus unter anderem Brillenmode von Alain Mikli, Jil Sander, Donna Karan, Dolce & Gabbana, Gucci und Philipp Starck im Sortiment. Mit seinen Läden ist FreudenHaus inzwischen an fünf Orten der City vertreten: am Odeonsplatz, in der angrenzenden Theatinerstraße, der Schwabinger Hohenzollernstraße, der Corneliusstraße und im Kaufhaus Ludwig Beck am Marienplatz. Außerdem führen rund 400 ausgesuchte Händler in über 35 Ländern Brillen von FreudenHaus. Eine echte Weltmarke – und ein Beispiel für tonangebendes Design aus München.

  • BMW Welt

    Am Olympiapark 1, 80809 München

    (89) 1250-16001

  • Neue Sammlung

    Barer Str. 40, 80333 München

    (89) 2727-250

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