Das tip-Weinmahleins präsentiert von Priceless Berlin im Restaurant eins44 im Juli

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Hochklassige deutsch-französische Cuisine, versteckt in einem Neuköllner Hinterhof: Das tip-Weinmahleins präsentiert von Priceless Berlin im Restaurant eins44 im Juli

Ökologie und natürliche Anbaumethoden sind seit ein paar Jahren auch beim Wein ein Riesenthema. Da war es super-interessant, im Restaurant eins44 beim tip-Weinmahleins präsentiert von Priceless Berlin einen Winzer kennenzulernen, der zu den Pionieren des ökologischen Weinanbaus in Deutschland zählt. Und dessen Weine ganz hervorragend zum Menü des jungen eins44-Küchenchefs Sebastian Radtke passten.

Clemens Busch hat schon 1984 gemeinsam mit sieben anderen Winzern damit begonnen, auf Bio-Weine umzustellen. Sie haben die Kriterien für ökologisch produzierte Weine festgelegt und sich intensiv mit den alternativen Anbaumethoden befasst – von der Bodenbepflanzung bis zu den Mondphasen. Mittlerweile ist die Bewegung richtig groß, über 500 Winzer in Deutschland produzieren nun nach ökologischen Richtlinien.

Die Reben wurzeln 17 Meter tief

Die Buschweine kommen aus Steillagen in Pünderich an der Mosel, wo es drei unterschiedliche Schiefer gibt – den roten, den blauen und den grauen – und für ganz unterschiedliche Weine sorgen. Beispielsweise ist der blaue Schiefer ein besonders harter Stein. Wenn die Weinstöcke sehr eng gepflanzt werden, und das hat Clemens Busch (und vorher sein Vater) getan, dann stehen sie in einem harten Konkurrenzkampf um Wasser und Nährstoffe, Der Winzer zwingt die Reben also dazu, in die Tiefe zu wurzeln. Bis zu 17 Meter bohren sich die Weinstöcke in den Boden – und was sie dort rausholen, schmeckt man dann viele Jahre später als Mineralität im Glas.

Riesling-Eis mit Olivenöl

Ein typischer Wein von Clemens Busch ist der Riesling. Nur solche hatte er ins eins44 mitgebracht, und die passten ganz hervorragend zu den fünf Gängen, weil sie Süße, Mineralität und auch Salzigkeit in wunderbare Balance bringen. So wie Küchenchef Sebastian Radtke und sein Team im Menü die Aromen rauskitzelten – aber auf sehr harmonische Weise.

So kam die hausgebeizte, leicht süßliche Fjordforelle mit säuerlich eingelegten Gurken. Das liebliche Karottenpüree bekam die Zitrone als Gegenspieler, zum Kalbsbäckchen bekam der Shiitake-Pilz die pfeffrige Brunnenkresse als Kontrapunkt. Und beim Dessert mit Riesling-Eis und angeflammten Pfirsichen kam der Kontrast über die leichte Schärfe des Olivenöls. Ein Abend, der nach Wiederholung schmeckte.

Sie haben das Weinmahleins präsentiert von Priceless® Berlin im Juli verpasst? Schnell sein lohnt sich – im August wartet das The Duke auf Sie! Hier buchen.

Eins44: Elbestraße 28/29, Neukölln, Tel. 62 98 12 12, Di-Fr 12.30–14.30 und 19–24 Uhr, www.eins44.com

Weingut Clemens Busch, www.clemens-busch.de, in Berlin bekommt man die Weine von Clemens Busch u.a. in den fünf Filialen des Weinladens Schmidt

Eins44

28 Elbestraße Berlin Berlin 12045

030 62981212

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