Berliner Seen: Pack die Badehose ein …

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„… nimm dein kleines Schwesterlein und dann nischt wie raus nach Wannsee” – mit diesem berühmten Refrain machte Sängerin Conny Froboess den besungenen Badesee im gleichnamigen Bezirk 1951 zum wohl berühmtesten der Berliner Seen. Aber die Seenlandschaft der Hauptstadt bietet noch einige andere Highlights.

Schlachtensee: Stand-up-Paddling und ein magischer Biergarten

Zum Beispiel den Schlachtensee in Berlin-Zehlendorf: Hier können Sie zum Ausgleich nach der Arbeit auf dem schattigen Uferweg die eine oder andere Runde um den See joggen oder am Wochenende mit Freunden schwimmen gehen – überall gibt es kleine Badestellen, an denen das Ufer sanft in das klare Wasser abfällt.

Der Biergarten der Alten Fischerhütte lädt zum Verweilen ein: Er liegt strategisch günstig direkt hinter dem größten Strand am Badesee. Tatsächlich diente die Fischerhütte schon Friedrich dem Großen als Rasthaus. Seitdem ist vieles komfortabler geworden, aber das Restaurant hat nicht an Charme verloren. Der Familienbetrieb wurde 2005 renoviert und bietet leckeres Essen und kalte Getränke an – in einer fast schon magischen Atmosphäre direkt am Ufer.

Falls Sie etwas mehr Action brauchen, gibt es direkt nebenan auch den ersten Stand-up-Paddling-Verleih Berlins. Wenn Sie zum ersten Mal auf dem riesigen Brett stehen und sich mit den ersten, vorsichtigen Paddelschlägen auf das Wasser herauswagen, eröffnet sich eine vollkommen neue Perspektive auf den Badesee – solange Sie auf dem Board bleiben.

Der womöglich schönste Sonnenuntergang Berlins: entspannen am Müggelsee

Am anderen Ende der Stadt, im Bezirk Treptow-Köpenick, liegt der Müggelsee, der größte der Berliner Seen. Bei zwei Strandbädern und vielen kleinen Einstiegsstellen, die sich über das gesamte Ufer des Badesees verteilen, finden Sie garantiert den richtigen Ort für etwas Entspannung und eine Erfrischung im kühlen Nass.

Allerdings sollten Sie aufpassen, dass Sie nicht den Seglern und Windsurfern in die Quere kommen, die den See auf seiner ganzen Breite nutzen dürfen. Oder Sie wechseln einfach die Seiten und probieren es selber aus: Die Surf- und Segelschule Müggelsee bietet an allen Wochentagen Materialverleih und Kurse für beide Sportarten an.

Im angeschlossenen, cool ausgestatteten Strandbistro „Die Borke” können Sie in entspannter Atmosphäre aus einer großen Auswahl von Suppen wählen, es ist alles von herzhaft bis erfrischend dabei, auch vegetarisch oder vegan. Und ganz umsonst gibt’s den womöglich schönsten Sonnenuntergang Berlins dazu – mit entsprechender musikalischer Begleitung von Bands und DJs.

Gemeinschaftsgefühl am Flughafensee: Wasserspaß und Beisammensein

Wenn Sie nicht ganz so weit fahren möchten, ist der Flughafensee vielleicht die richtige Option für Sie. Der kann größentechnisch zwar nicht mit Schlachten- oder Müggelsee mithalten, bietet dafür als Baggersee aber eine hervorragende Wasserqualität und einen großen Strand mit weichem, gelbem Sand an der Nordseite.

Der „tiefste See Berlins” ist vor allem bei den jungen Leuten der Hauptstadt beliebt. Die Stimmung ist sehr locker und ausgelassen, die Atmosphäre freundschaftlich und die Luft erfüllt vom Geruch der Würstchen, Steaks und Maiskolben auf den Grills. Am Flughafensee, der wegen des nahen Airports Tegel so benannt wurde, fühlen Sie sich als Teil der Gemeinschaft, statt nur nebeneinander auf den mitgebrachten Handtüchern zu liegen.

Egal ob Sie auf der Luftmatratze treiben, von Ufer zu Ufer schwimmen oder den Beachvolleyball im Wasser des Badesees tanzen lassen – am Flughafensee dreht sich alles um den Wasserspaß und das Beisammensein.

Sie haben sich entschieden und wissen, welcher der Berliner Seen der richtige für Sie ist? Worauf warten Sie dann noch? Pack die Badehose ein …

Schlachtensee, Berlin

136 Fischerhüttenstraße Berlin Berlin 14163

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